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Es handelt sich bei allen Arbeiten immer um Kundenaufträge, die als Einzelstücke nach Auftrag gefertigt wurden. Ein Lager von Fertigteilen ist demgemäß nicht vorhanden, ausgenommen häufig gewünschte Teile wie Kruzifixe und Gehörnplatten. Abschließend sei bemerkt, dass alle gezeigten Objekte und auch nicht gezeigte verkäuflich sind, wenn auch nicht immer vorhanden, da ich meistens nur nach Auftrag arbeite. Auf Anfrage kann ich Ihnen nähere Auskunft geben und auch die Preise nennen.

Oft wurde ich gefragt, warum keine Preise angegeben sind. Da diese oft von den Preisen der Rohlinge oder des Holzes abhängig sind, habe ich bisher darauf verzichtet. Nun jedoch versuche ich, so weit wie möglich, manchmal mit Zusatzbemerkungen, dem allgemeinen Wunsch nachzukommen.

Aus der Drechslerei:

Das gezeigte "Finnland Spinnrad" wurde für eine Kundin gefertigt, der der Transport aus Finnland teurer gekommen wäre als die Neufertigung hier. Es dient zur Herstellung grober Teppichgarne, auch mit Noppen und ist aus Ahorn gefertigt. Dieses Werkstück kostete umgerechnet 285,-€


Die links gezeigte Weihnachtspyramide ist aus Gründen der Platzersparnis entstanden, um eine Vielzahl von Krippenfiguren (z.Zt. 53 Stück) in der Größe 17 cm auf engem Raum unterzubringen. Die Pyramide ist eine Kombination von Drechsel und Laubsägearbeit, aus Kiefernholz gefertigt, umfasst 4 Etagen und ist Innen und Aussen beleuchtet. Der Antrieb erfolgt durch einen kleinen Synchronmotor fast geräuschlos. Die Pyramide hat eine Abmessung von 85 cm Durchmesser bei einer Gesamthöhe von 1,25 Meter. Inzwischen ist die Ausführung der Pyramide erweitert worden so dass der Eingang zur unteren Etage frei liegt und ein Zaun über die Treppe den Weg begrenzt. In der jetzigen Form käme ein Preis von 1865,-€ zur Anrechnung.

Weiter geht es mit einem echten Spinnrad fränkischer Bauart, das vielfach für dekorative Zwecke oder auch zum praktischen Einsatz gefertigt wurde. Das hier vorgestellte Spinnrad ist aus massivem Nußbaumholz gefertigt,seidenmatt lackiert und spinnfertig für normale Garne ausgerüstet. Die Verwendung mehrerer Ersatzspindeln erlaubt einen schnellen Wechsel der gefüllten Spule. Diese Form des Spinnrades ist am meisten gebräuchlich und kostet je nach Holzart und ob nur zur Dekoration oder echt zum Spinnen ausgeführt zwischen 200,- und 350,-€. (Noch 1 Stück vorhanden in Nußbaum massiv und spinnfertig)

Ein spezieller Kundenauftrag erforderte einen runden Tisch, der einen Durchmesser von 85 cm bei einer Höhe von 80 cm aufweisen sollte. Mit Hilfe eines Schreiners wurde die Platte vorgefertigt, während die Mittelsäule gedrechselt und die Füße nach Form profiliert wurden. Das Material war Kiefernholz, naturbelassen und seidenmatt lackiert. Die Schreinerhilfe mußte in Anspruch genommen werden, da ich auf meiner Drehbank nur einen Durchmesser von 65 cm bearbeiten kann. (Für Schützenscheiben angewendet). Dieser Tisch als Einmalfertigung kam mit Anrechnung der Schreinerhilfe 350,-€.

Und nun Arbeiten aus dem Bereich Schnitzen und Bildhauerei. Ich werde besonders darauf hinweisen, ob die Arbeiten aus einem vorgefrästen Rohling oder aus dem vollen Holz entstanden sind.

Eine der ersten Arbeiten war das Relief eines anfliegenden Adlers, das als Urmodell zum Nachfräsen hergestellt wurde. Bei einer Größe von 30 x 65 cm und einer Dicke von 80 mm ergab sich eine sehr schöne plastische Darstellung. Aus Lindenholz gefertigt sind in der Zwischenzeit einige Objekte mehr entstanden. Die Durchbrüche der Fläche heben das Motiv besonders stark hervor und verleihen dem Adler eine besondere Lebendigkeit. Entstanden aus dem vollen Holz nach einer Rötelzeichnung käme das Objekt heute in Ausfühhrung "Natur" 253,-€.

Eine besondere Arbeit entstand für den Neubau eines Schützenheimes. Die Stammtischleuchte aus Buchenholz in Kastenform profiliert nimmt neben den 4 Leuchten in der Mitte auch den stabilen Träger für die "Lagenglocke" auf. Sollte hier unversehens angestoßen werden, bedeutet das immer eine "Lokalrunde". Die Leuchte weist eine Länge von 1,4 m bei einem Kastenquerschnitt von 25 cm auf. Diese Leuchte war eine Sonderfertigung als Geschenk zur Einrichtung unseres neuen Schützenheimes und würde heute umgerechnet einen Wert von 485,-€ ohne Lampenschirme, jedoch mit kompletter Installation verkörpern.

Eine weitere Reliefarbeit ist das folgende große Holzfuhrwerk mit einer Länge von 105 cm bei einer maximalen Höhe von 65 cm. Die maximale Materialdicke beträgt 110 mm und das ganze Objekt ist aus Lindenholz vorgefräst. Ein sehr gesuchtes Objekt für Gestüte und große Reiterhöfe, daß vielfach in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen anzutreffen ist. Es wird in Naturfarbe gewachst oder auch mehrfarbig gebeizt geliefert. Auch eine kolorierte Ausführung ist auf Kundenwunsch lieferbar. Hier ist ein Objekt aus einem vorgefrästen Rohling dargestellt, das unter Berücksichtigung des jeweiligen Rohlingspreises ab 1050,-€ zu haben ist.

In der Ausführung großer Heimobjekte war die gezeigte große Truhe aus Kiefernholz besonders beeindruckend. Für einen bestimmten Wohnraum angepaßt hat die Truhe eine Abmessung von ca. 130 cm Länge bei 70 cm Tiefe und 65 cm Höhe. Der Deckel ist nach oben zu klappen und dient zur Aufnahme von Wäschereserven (wie in Omas Zeiten) oder zur Unterbringung sonstiger Reserven. Mit einer ausgesucht schönen Maserung kam die Truhe, die aus dem vollen Holz in Einzelteilen entstanden ist, auf einen Wert von 2200,-€.

In der Fertigung figürlicher Schnitzereien ist die nebenstehende "Bäuerin mit Brotzeitkorb" (hier in gefasster Ausführung) bei einer Höhe von 50 cm ein sehr beliebtes Motiv. Dazu passend kann auch ein Bauer in Tiroler Tracht gestellt werden. Bei einem vorgefrästen Rohling ist in der Feinarbeit immer noch eine abwechslungsreiche Detaillierung möglich, so daß die Grundform in vielerlei Varianten gestaltet werden kann. In der vorliegenden "gefassten" Ausführung, das heißt, nach Art der Kirchenmalerei mit aufgelegtem Blattgold, müssten 475,-€ geboten werden. In der Ausführung "Natur" etwa 250,-€

Ebenso ist der "Hlg. Sebastian", der Schutzpatron der Sportschützen, ein sehr gesuchtes Motiv in Schützenvereinen, wo die Figur oft als Zierde eines Schützenheimes oder des Aufenthaltsraumes verwendet wird. Hier in der Größe von 50 cm bearbeitet und 4 farbig gebeizt stehen aber auch Ausführungen in anderer Größe, sowohl kleiner als auch größer zur Verfügung. Die abgebildete Darstellung wird zu einem Preis von 385,-€ angeboten.

Beliebte Darstellungen aus der Welt sakraler Motive sind die hier gezeigten "Materköpfe", Darstellungen des leidenden Christus und der Maria. Als Hochrelief ohne Rahmen vermitteln die Darstellungen sehr plastische Formen, die bei einer Höhe von 28 cm fast lebensgroß erscheinen. Die Köpfe sind nach einem Modell aus Oberammergau aus Lindenholz gefertigt und können in verschiedenster Farbgebung geliefert werden. Der Kopf der Maria und des Christus sind in etwas unterschiedlicher Bearbeitung für 126,- bzw. 135,-€ zu haben. (Beide Köpfe wären z. Zt. lieferbar)

Und nicht zuletzt sind die Kruzifixe in christlichen Familien und Organisationen fast schon ein "muß" geworden. In Größen von 20 cm aufwärts sind die Korpusse aus Lindenholz gefertigt und die Kreuze werden dazu passend nach Wunsch der Kunden aus verschiedenen Hölzern wie Eiche, Buche oder Kiefer, mit geradem oder gebogenen Querbalken oder auch rustikal behauen geliefert. Je nach Größe des Korpus sind die Kreuze angepasst in Eiche oder Buche, mit gebogenem oder geradem Querbalken und stehen in den Preisklassen von 160,- bis 260,-€ zur Verfügung. Von den Korpusgrößen 25cm, 30cm und 35 cm ist jeweils noch ein Objekt vorhanden.

Das nebenstehende Motiv ist das im Freien stehende Firmenschild, das in der Gestaltung als Pfeil auf das Verkaufsgeschäft hinweist. In einer Größe von ca.80 cm Breite bei 1 m Höhe und 120 mm Dicke ist das Motiv nach Entwurf der ehemaligen Firmencheffin aus dem Vollen gearbeitet. Auch die Rückseite ist entsprechend dem Motiv profiliert ausgearbeitet. Am Eingang des Verkaufsgeschäftes wurde ein ähnliches Schild angebracht, jedoch nicht als Pfeil gestaltet. Heute ist die Fa. unter dem Namen "Beußen" benannt. Hierzu kann ich keinen Preis nennen, da die Ausführung von Größe und Holz sowie von der Art des Motives abhängig ist.

Ein besonderes und einmaliges Relief liess die Feuerwehr Füssen zum 100.jährigen Jubiläum ihrer Patenwehr "Reutte" in Tirol anfertigen. Da beide Städte am Lech liegen, ist dieser stilisiert als Grenzlinie zwischen den Orten gestaltet. Darüber hinaus sind die beiden Feuerwehrhäuser "Füssen" rechts und "Reutte" links dargestellt, verbunden mit den beiden Wehrwappen und den Gemeindewappen. Die Krönung bildet dann die Darstellung besonderer Kulturschätze der beiden Städte wie "das hohe Schloß" in Füssen und die Schloßruine "Ehrenberg" in Reutte. Das Bild wurde in der Größe von etwa 50 x 80 cm aus Lindenholz gefertigt, natur gewachst und doe Plstik durch Vertiefungen von ca 30 mm erreicht. In der Gesamtgröße von ca 50 x 70 cm wurde hierfür ein Preis von 265,-€ gezahlt, da das gesamte Relief nach Absprache mit den Auftragsgebern aus dem vollen Holz gefertigt wurde.

Vinzenz von Saragossa.

"Unser Vater wünscht sich zu seinem 70. Geburtstag den Schutzpatron seines Berufes, Waldarbeiter, Holzfäller und Waldbesitzer". Name? "Vinzenz von Saragossa." Vorgefräste Rohlinge? Selbst im Grödental oder Lechtal, den Hochburgen der Holzschnitzerei unbekannt. In St. Ullrich die Frage? "Gibt es den überhaupt?"

Es gab bislang auf der ganzen Welt nur zwei bekannte Darstellungen. Einen Wandteppich in Saragossa (Spanien), dem Wirkungsort des Heiligen und in Hallstadt (Österreich) ein Gemälde in der Kirche, das der Beschreibung im Buch der Heiligen entsprach. Über die Vermittlung unseres Ortspfarrers ließ der Pfarrer von Hallstadt ein Foto anfertigen, nach dem dann die figürliche Darstellung als Unikat aus vollem Holz entstand. In dieser figürlichen Darstellung existieren zur Zeit nur 2 Exemplare auf der Welt, die aus vollem Holz zu einem Preis von 580,-€ geliefert wurden.

Vereinstafel "SV-Buchenberg"



Der Schützenverein 1898 feierte sein 100 jähriges Jubiläum. Bislang besaß der Verein eine sehr einfache Tafel, die bei Fest- und sonstigen Umzügen dem Verein voran getragen wurde, So entstand zum Jubiläum diese kopmbinierte Vereinstafel, die nunmehr "echt gefaßt" ist, das heißt: Gold - und Silberpartien sind mit echtem Blattmetall belegt. Auf Grund der erforderlichen Wetterfestigkeit wurde als Grundmaterial "Eschenholz" gewählt, das als sehr wetterbeständig bekannt ist. Der untere Steckkopf wird einfach auf einen entsprechend geformten Stab aufgesteckt und ist damit schnell lösbar. Die Farbgebung entspricht dem Original des Vereinswappens, das ebenfalls auf meinem Reißbrett entstanden war. Diese Vereinstafel war ebenfalls ein Geschenk zum

100 jährigen Jubiläum des Vereins und wurde in "gefasster" Ausführung bei zweiseitiger Gestaltung dargestellt, Mit der speziellen Tragstange verkörpert diese Tafel einen Wert von 495,-€.

Familienwappen.

Aus vielen Familienwappen, in der Größe 10x12 cm als Zierde vom Kühlergrill eines PKW bis zur Größe von 60x90 cm als Ausführung für die Wohnung oder als Gussmodell mit entsprechender Modellschräge zum Einlassen in Gebäudewände reicht das Repertoire von Kundenausführungen. Hier ist nur als Beispiel das eigene Familienwappen heraus gegriffen in der Vorgabe des Wappenbriefes "echt gefaßt", das heißt, Gold und Silberteile sind mit echtem Blattmetall belegt. Andere Ausführungen wurden "nur" koloriert, mehrfarbig gebeizt oder blieben Naturfarben gewachst. Familienwappen, die ich in der Größe von 10x14cm bis 55x75cmals Gußmodell oder als Plastik, wie gezeigt auch in gefasster Ausführung gefertiogt habe, können je nach Aufwand und Kompliziertheit zwischen 185,- und 650,-€ liegen. Hier kann der Preis exakt nur nach vorliegender Abbildung genauer kalkuliert werden.

Neben den verschiedenen Familienwap= pen ist eine größere Serie von "Handwerkerwappen" als "Urmodelle" entstanden, von denen Serien für die verschiedenen Handwerke nachgefertigt werden können. Neben dem hier abgebildeten Wappen der "Maurer" gibt es ein solches für "Stuckateure", für "Dachdecker", für "Zimmerleute" und dgl. mehr. Auch diese Wappen können nach den Originalfarben der jeweiligen Innung koloriert oder "gefasst" werden, wobei jedoch auch viele Ausführungen einfach natur gewachst werden. Von dieser Art der Handwerkerwappen, auch Innungswappen genannt, ist eine ganze Serie für die verschiedenen Berufe entstanden, die in der Preislage "natur" zwischen 125,- und 180,-€ lagen.

Pistolenschäftung.

Ein passionierter Sportschütze hatte das Anliegen, die Schäftung seiner Sportpistole verschneiden zu lassen. Aus verschiedenen Entwürfen wurde ein Motiv aus Eichenlaub mit Eicheln gewählt, das auf die Schaftteile übertragen wurde. Die für seine Hand massgearbeitete Schäftung stellte er zur Verfügung. Das Ergebnis ist in den beiden Bildern für die rechte und die linke Seite der Schäftung dokumentiert. Das Material der Griffschalen ist spezielles Nußbaumholz, wobei die Befestigungspunkte der Verschraubung als runde Augen ausgeführt sind. Der Vorderschaft als separates Teil wurde ebenfalls mit dem Motiv angepaßt. Für diese Sonderfertigung hat der Sportschütze sich

einen neuen Satz Griffschalen beschafft, die ich mit dem genannten Motiv beschnitzt habe. Für diese Arbeit, bei der die Griffschalen ja nicht beschädigt werden durften, wurde ein Preis von 255,-€ gezahlt.

Schmuckschrank.

Beispiel eines Schmuckschrankes zur Unterbringung von mindestens 8 verschiedenen kompletten Garnituren in separaten kleinen Schubladen. Die Ringleisten in den Schubladen können jeweils 8 verschiedene Ringe zu jeder Garnitur aufnehmen und sind so gestaltet, daß durch die Schräglage der Ringe der Typ und Ausführung schnell sichtbar ist. Dazu können in den Schubladen verschiedene Armbänder zu jeder Garnitur untergebracht werden, während die Colliers oder Ketten in den Gehängen der Türen aufgenommen werden. Türen und Schubladen sind voll mit Samt ausgekleidet.

Das Material ist Nussbaum massiv. Die Türen sind seitlich mit 45 ° Abschrägung gearbeitet. Dicke des Materials ca 15 mm. Die hinteren Teile der Schubladen sind zum Kontrast aus Ahorn oder Birke natur gefertigt. Die gesamten Türen, auch um die Schräge laufend, sind mit einem Akantus Motiv beschnitzt. Die Motivtiefe beträgt etwa 8 mm. Für diesen Schrank, den ich privat für meine Frau gefertigt hatte, würde ich ca. 800,-€ kpl. berechnen.

Die neueste Arbeit besteht in der Fertigung eines Schachspiels, von dem die Offiziers=       figuren wie auch Dame und König fertig sind. Die Figuren stehen auf einem Pyramiden=


stumpfförmigen Sockel von 35 x 35 mm Grundfläche und haben eine Gesamthöhe zwischen 13 und 10 cm. Die Bauern werden dabei 7 cm hoch. Aus stabilitäts= gründen sind die Figuren aus Hartholz gefertigt. Die weißen Figuren aus Ahorn und die schwarzen Figuren aus einem ausgesucht dunklen Nußbaumholz. Das noch zu fertigende Brett wird als Intarsienarbeit ausgeführt und dient mit einer zweiteiligen Kastenform gleichzeitig zur sicheren Aufnahme der Figuren in Einzellagerung. Wieder eine Arbeit zum Nachmachen?

Hallo! Endlich ist das komplette Schachspiel fertig und auch das Brett als Intarsienarbeit mit Schubladen für die separate Unterbringung der Figuren in Einzellagerung kann gezeigt werden. Die ergänzenden Bilder zeigen einmal die komplette Gruppe der "schwarzen" Figuren aus einem besonders dunklen Nußbaumholz, während die "weißen Figuren" in dem als Schubladenkasten des Brettes gelagert sind. Hier sind die einzelnen Fächer der Größe der Figuren angepaßt und alle Fächer sind mit einem grünen Velour ausgeklebt

Als separate Darstellung zeige ich noch wegen der aufwändigen Arbeit die Springer, als komplette, steigende Pferde dargestellt und die Läufer in der Form eines römischen Legionärs mit einer Botschaft in der rechten Hand. Wie schon früher gesagt, sind die dunklen Figuren aus Nußbaumholz und die weißen Figuren aus Ahorn gefertigt. Das gleiche Material als Furniere wurde dann auch für die Gestaltung des Brettes verwendet. Ich denke, man kann darauf spielen. Ähnliche Figuren werden in einem Katalog als vorgefräste Rohlinge und fertig geschnitzt zu einem Preis von 2300,-€ angeboten. Meine Fertigung aus vollem Holz, die demgemäß "Unikate darstellen, würde ich für 1985,-€ liefern, wobei jedoch das folgende Schachbrett nicht enthalten ist.

Ich würde mich freuen, hiermit Anregungen zu Fragen und eventuellen Aufträgen gegeben zu haben. Allen Nachahmern wünsche ich viel Spaß bei der Arbeit. Eine Intarsienarbeit ebenfalls aus Ahorn und Nussbaum und mit der Einzellagerung der Figuren könnte für ca. 385,-€ erworben werden. (Von beiden Objekten steht eine Ausführung zur Verfügung)          

Ein neues Beispiel meiner Arbeiten soll hoffentlich verdeutlichen, daß man mit einiger Übung und guter Zuversicht immer neue Techniken zulernen und auch verwirklichen kann.

So ist die hier gezeigte Arbeit das Ergebnis einer Wunscherfüllung einer interessierten Kundin, die sich seit Jahren eine Nofretete wünschte. Da sie mit den Erreichbaren Kopien der Büste nicht zufrieden war, unternahm ich den Versuch, diese Büste in der Größe von 36 cm zu schnitzen und danach auch noch zu bemalen (kolorieren).

Letztere Arbeit war wiederum eine Erstlingsarbeit, die nach einigen Beratungen mit Experten entstand. Nach dem Auftrag einer weissen Grundierung erfolgte der Anstrich mit matten Acrylfarben, die auch gut untereinander mischbar sind. Nach dem Durchtrocknen wurde als letzter Oberflächenschutz gegen Angriffe mit Schweißhänden noch ein dünner, farbloser und seidenmatter Acryllack aufgetragen, der den Charakter einer gewachsten Oberfläche erzeugt. Hierzu ein weiteres Bild von einer zweiten Ausführung, die in einer kleinen Farbkorrektur ausgeführt und auch in der Profilgestaltung verbessert wurde. Ich will nicht behaupten, dass diese Arbeit perfekt gelungen ist und werde daher den Versuch erneut in einer zweiten Variante unternehmen.

Neben dieser neuen Nofretete gab es in der letzten Zeit eine neue Aufgabe. Eine alte, fast antike Obstschale hatte mich derart fasciniert, dass ich mir vornahm, sie nachzuschnit=  zen. Die Nofretete steht zur Verfügung und würde zu einem Preis von 850,-€ als Unikat aus vollem Holz verkauft werden.

Es ergab sich eine Kombiarbeit aus Drechseln und Schnitzen, wozu wegen der prägnanten Maserung "Ulmenholz verwendet wurde. Die Schale besitzt einen Durchmesser von 38 cm, die Grundplatte einen Durchmesser von 30 cm und die Dreischwungstützen eine Höhe von 110 mm. Die Stützen wurden aus einem Material von 40 mm Dicke gefertigt, um genügend Material für die Schnecken am Ende zu besitzen. Die Bogenstücke wurden auf 20 mm reduziert. Diese Obstschale mit ihrer aufwändigen Schnitzarbeit könnte zu einem Preis von 485,-€ erworben werden. (ein Exemplar vorhanden)

Nach langer Zeit habe ich mich entschlossen, einige weitere Arbeitsbeispiele zu veröffentlichen. Ein großer Teil ist schon in früherer Zeit entstanden, soll aber dazu beitragen, den Umfang des Arbeitsrepertoires klarer zu zeigen.

Beginnen möchte ich mit einem kleinen Trophäenschild für Gehörne von Rehen, Gemsen und ähnlichen Tieren, die in den verschiedensten Formen und Größen den jeweiligen präparierten Schädeln angepasst sind. Auch größere Platten für Hirschgeweihe sind in verschiedenen Formen entstanden. Die verschiedenen Ausführungen sind oft nach Vorgaben von Kunden entstanden, die für ihre Jagdtrophäen besondere Darstellungen anstrebten. Diese kleinen Gehörnplatten können für 52,- bis 65,-€ geliefert werden, wobei teilweise auch die Gehörne vorhanden und eingeschlossen sind.

Eine andere Form und Größe ist hier dargestellt für die Aufnahme der Trophäe eines Hirschgeweihes "Spiesser" das zu einem kranken Jungtier gehörte, das dieserhalb abgeschossen werden musste. Das Relikt wurde mir von dem betreffenden Jäger zur Verfügung gestellt und gab mir die Möglichkeit, andere Formen zur Darstellung zu erarbeiten. Das Schild wurde aus Eschenholz gefertigt und natur lackiert. Es ist ein Beispiel der Anpassungsmöglichkeiten auch für größere Trophäen. Diese Tafel mit einem Schädel eines jungen Hirsches (Spießer) steht ebenfalls zur Verfügung für 85,-€

Die nächste Arbeit beinhaltet dagegen ein "Großobjekt" in Form von Deckenbalken für die Gestaltung einer Bauernstube. Bearbeitet in der späten Winterzeit in der Garage des Hofes, die mit einem Heizgebläse erwärmt wurde. Die Abmessungen der Balken betragen im Querschnitt etwa 350 x 200 mm bei einer unterschiedlichen Länge bis zu 5 Metern. Material ist ausgesuchtes, fast astfreies Fichtenholz das auch beim Einbau Naturfarben verwendet wurde. Es wurden sowohl die Querprofile wie die Rosetten und die Zopfmuster eingearbeitet. Insgesamt wurden 5 Balken in verschiedenen Längen bearbeitet und die Bearbeitung wurde zu einem Kostenaufwand von 1050,-€ durchgeführt.

Und weiter geht es mit einer sakralen Arbeit. Mir wurde der ehrenvolle Auftrag zu teil, an der inneren Renovierung der katholischen Kirche in Buchenberg, meinem Heimatort, mitzuarbeiten. Nach dem einige Auftragsarbeiten zur Zufriedenheit, teilweise nach Maßgabe des Restaurators, erledigt waren, stellte ich fest, dass die Beichtstühle größere Schäden aufwiesen. Es fehlten einige bedeutsame Schmuckteile, wie die äußeren Pylone der Girlanden als auch die äußeren Girlanden selbst. Nach Rücksprache mit dem Restaurator, der danach die Anpassung der Farbe übernahm, fertigte und montierte ich die fehlenden Teile, so dass die Beichtstühle heute wieder ein vollkommendes Bild abgeben. Dabei haben die Girlanden an den beiden Beichtstühlen unterschiedliche Muster, die nach den vorhandenen Ausführungen angepasst wurden. Diese Teile zur Renouvierung der Kirche wurden gespendet, daher ist auch keine Feststellung der Arbeitszeiten vorgenommen worden und demgemäß keine Kostenerfassung.


Und gleich auch die Darstellung der seitlichen "Pylone", in denen die Ranken verankert sind. Die Pylone sind in der Schräge an die Abdeckung der Beichtstühle angepasst und mit dem starken Zapfen in den Abdeckungen wasserfest verleimt. Die Arbeit selbst ist eine Kombination von Drechsel - und Schnitzarbeit, indem die Grundform aus Eichenholz   vorgedreht wurde , wobei der Ring mit dem Mäanderähnlichen Ornament erst geschlossen war. Aus diesem massiven Ring ist danach das Ornament ausgearbeitet       worden und auch die Kreisformen sind danach angepasst.                                                       

Was passt besser zu Beispielen einer Kirchenrenovierung als ein weiters sakrales Motiv? Viele Krippenfiguren in verschiedenen Größen hatte ich gefertigt. Aber es gibt Kunden, die wohl gerne zur Weihnachtszeit oder als Dauer Schaubild die "Heilige Familie" sehen möchten, jedoch für eine größere Krippenanlage keinen Platz haben. Für diese Fälle bietet sich die "Heilige Familie" als Kompaktkrippe an. Hier aus einem von vielen vorhandenen vorgefrästen Modellen in der Größe von 35 cm Höhe gefertigt, farbig gebeizt und mit Schutzlack überzogen. Die Gruppe kann auch mit Acrylfarben koloriert geliefert werden. Das gezeigte Modell, von dem es die verschiedensten Ausführungen und Größen gibt, ist noch einmal vorhanden und steht für einen Preis von 435,-€ zur Verfügung.

Diese Figur, "Der Waffenschmied" ist erst in neuester Zeit entstanden. Es ist der Versuch, das Wahrzeichen der Stadt, in der ich meine Berufsausbildung absolvierte, Suhl/Thüringen, in Holz zu gestalten. Die Originalfigur steht als lebensgroße Sandsteinplastik auf einem hohen Sockel des Marktplatzes in Suhl. Die Farbgebung habe ich allerdings nach eigenem Gutdünken gewählt, um entstandene Holz- und Bearbeitungsfehler abzudecken, während das Original ja nicht gefärbt ist. Die Proportionen scheinen auch etwas verschoben, da das Original von unten nach oben fotografiert wurde.Aber wie gesagt, es ist ein Versuch, bei dem die Figur in der Größe von 50 cm wesentlich schlanker und doch kräftig erscheint. Eine zweite Ausführung wird mit Sicherheit besser. Diese Figur, die zu meiner eigenen Erinnerung entstanden ist, erforderte einen Arbeitsaufwand aus vollem Holz, der einem Preis von 865,-€ entspricht.

Hier sehen wir eine ungewöhnliche Form eines Spinnrades, gefertigt aus Eiche, gebeizt und lackiert. Es entstand auf Wunsch einer Kundin nach einem alten, in der Familie vorhandenen Fragment eines Spinnrades, das in keinem Teil mehr zu reparieren war. Daher wurde es völlig neu gefertigt und die Kundin benutzt es zum Verspinnen von Angorawolle, die sie aus ihrer Kaninchenzucht gewinnt. Da diese Form auch bei anderen Interessenten Anklang fand, wurde es danach des Öfteren gefertigt. Vor allen Dingen wurde die stabile Ausführung und die Standfestigkeit gelobt. Natürlich kann es auch aus allen anderen Holzarten in Anpassung an vorhandenes Mobiliar hergestellt werden. 525,-€ fielen für diese Sonderausführung an, die nur zweimal aus Eiche gefertigt wurde. 

Vornehmlich in Bayern sind die "Moriskentänzer" zu Hause, Traditionsfiguren die bei Umzügen die Handwerkerinnungen begleiteten. Die Originale, im Mittelalter in einer Stückzahl von 14 Figuren geschaffen, erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit. Hier in einer Größe von 45 cm aus einem vorgefrästen Rohling fertig gestellt, gibt es neben diesem "Zauberer" den "Jüngling", den "Damenhut", den "Mohren" und andere Figuren. Die Hände werden meistens extra gefräst und danach in die Arme eingepasst, da sonst die Bruchgefahr der Teile zu groß wäre. Hierzu benötigt der "Hobbyschnitzer" allerdings schon etwas Erfahrung, um diese Figuren ausdrucksvoll zu bearbeiten. Die Moriskentänzer weisen sehr unterschiedliche Charaktere auf und erfordern auch einen unterschiedlichen Arbeitsaufwand. In der gezeigten Größe von 40 cm in Ausführung "natur" mus man mit Kosten von 450,- bis 500,-€ rechnen, in der "gefassten Ausführung" bis zu 800,-€. Diese Figuren habe ich nicht am Lager und fertige sie nur nach Auftrag.

Fastnachtsmasken aus Holz sind in der süddeutschen "Alemannischen Fastnacht" allerorten bekannt und beliebt. Viele dieser Masken werden immer wieder für die betreffenden Vereine nach Modellen vorgefräst, was die Bearbeitung wesentlich erleichtert. Es ist jedoch auch möglich, neue Masken und Formen nach Wünschen der Kunden auszuarbeiten, wobei der Kunde wissen sollte, ob die Maske mehrfach benötigt wird. Dann empfiehlt sich immer die Anfertigung eines Grundmodelles und die Fräsung der entsprechenden Anzahl. Zum Schluss erfolgt dann noch die Farbgebung, um der Maske meistens ein groteskes Aussehen zu verleihen. Auch hier bestimmt der unterschiedliche Aufwand der Form den Preis. Aus vorgefrästem Rohling muss mit einem Preis von 110,- bis 200,-€ gerechnet werden, soll eine neue Maske aus vollem Holz hergestellt werden, dürften zwischen 200,- und 350,-€ anfallen, wobei die Anpassung an das Gesicht des Trägers eingeschlossen ist.

Der Werbeaufsteller der Fa. Meindl-Schuhe entstand im Auftrag eines Bezirksvertreters im Einvernehmen mit der Stammfirma, um sie allen Händlern für die Schaufensterwerbung zur Verfügung zu stellen. Die Schrifthöhe betrug 10cm, die Blocktiefe etwa 5 cm, womit ein sicherer Stand gewährleistet werden konnte. Nach diesem Beispiel sind dann auch für andere Fabrikate und Produkte ähnliche Artikel entstanden. Ein markanter Hinweis auf hervorragende Produkte. Eine Serie von Werbeaufstellern für Schaufenster für die Fa. "Meindl" wurde mit 95,-€/Stück berechnet.   

Auch eine einfache Arbeit soll hier vorgestellt werden. Eine Küchenuhr für den eigenen Bedarf aus Eichenholz mit aufgeleimten Zierleisten, zu der das Quarz-Uhrwerk mit dem Zifferblatt und den passenden Zeigern von einem Fremdlieferanten bezogen wurde. Nach dem das Werk und das Zifferblatt vorlagen, konnte die Montageplatte in der entsprechenden Form angepasst werden und vorher wurde das Holz in dem Entsprechenden Farbton zur Küche passend gebeizt und lackiert. Die Küchenuhr in der gezeigten Ausführung mit der Verwendung eines gekauften Quarzwerkes, Zifferblatt in verzinnter Ausführung und einem passenden Satz Zeigern erforderte einen Aufwand von 125,-€.

Schon früher einmal hatte ich die Freude, die Serie von "Bayern-Wappen", d.h. die Entwicklung der Wittelsbacher Wappen komplett in Holz zu gestalten. Die heute meist gesehene Ausführung stellt ja nur die letzte Form vor, der in der Entwicklung der politischen Veränderuingen vier verschiedene Ausführungen vorweggegangen sind. Alle 5 Ausführungen in der gleichen Größe wurden mit Hilfe eines Mitarbeiters des "Landesamtes für Denkmalschutz" von mir gestaltet, nachdem er mir die Fotos der verschiedenen Ausführungen zur Verfügung gestellt hatte. Alle Wappen sind in Lindenholz, natur gewachst, gefertiogt worden. Abgebildet ist die erste Ausführung aus dem 15. Jahrhundert. Die Größe beträgt etwa 45 x 65 cm. Je nach Ausführung erfordert die Fertigung aus einem vorgefrästen Modell einen Aufwand von ca. 285,-€.


Eine neue Arbeit wartete, von der es bisher keine figürliche Darstellung gab. Eine Gemeinde im Allgäu wollte ihren Pfarrer mit einem besonderen Geschenk als Dank in den Ruhestand verabschieden. Da die Kirche den Namen des Hl. Blasius führte, suchte man nach einer derartigen Figur. Weder im Grödnertal noch in anderen Katalogen war ein entsprechender Rohling zu finden. Nach Beratung wählte man eine annähernd brauchbare "Bischofsdarstellung" die mit den entsprechenden Assessoires verändert wurde. In die erhobene Hand, die normalerweise den Bischofsstab führte, wurden die zwei Kerzen eingearbeitet und die rechte Hand, die normalerweise in flacher Haltung ein Buch hielt, wurde entfernt. Statt dessen wurde eine neue Hand gearbeitet und eingeleimt, die zum Segen erhoben ist. Die fertige Figur wurde natur gewachst und gebürstet. Diese letzte Figur, erst kürzlich gefertigt, wurde durch die Umarbeitung einer Bischofsfigur etwas aufwändiger und wurde zu einem Preis von 750,-€ ausgeliefert.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich vorher über die gewünschte Ausführung eines Objektes klare Gedanken zu machen, die die Beratung der Möglichkeiten einer Fertigung wesentlich erleichtern.

Eine renommierte Fa. für exklusive Innenausbau bekam von einem Hotel im Kleinen Walsertal (Österreich) den Auftrag zur Neugestaltung der Innenräume. Hierzu wurden Halbkapitelle (Säulenköpfe) benötigt, um Flächen aufzulockern und zu gestalten, wozu ebenfalls halbierte Säulen untergesetzt wurden. An mich wurde die Forderung gestellt, nach einem vorhandenen Modell sieben derartige Halbkapitelle aus dem vollen Holz nach zu schnitzen, wie eines in dem Bild dargestellt ist. Die erforderlichen Holzzuschnitte wurden mir, aus Lindenholz gefertigt, angeliefert. Es war eine schöne Arbeit, die einmal besondere Anforderungen stellte.

Zu dem gleichen Auftrag wurde noch eine muschelartige Überdachung für die Aufstellung einer Heiligenfigur benötigt, von der ich leider kein Bild mehr habe. Die Überdachung hatte eine Tiefe von etwa 40 cm bei einer Spannweite des Bogens von etwa 80 cm. Die ganzen Teile sind in dem betreffenden Hotel im Ort Mittelberg anzusehen.


Eine weitere besondere Herausforde=rung rung wurde von einem Hotel im Allgäu zum "Internatio=

nalen Tag des Gartens" an mich herangetragen, weil dabei dieses Hotel gleichzeitig seinen eigenen großen Kräutergarten und eine Zusammenstellung der Kräuterpflanzungen nach "Hildegard von Bingen" der Öffentlichkeit vorstellte. Bei der Gelegenheit wurde eine große Skulptur der Hildegard von Bingen eingeweiht und gesegnet.

Es handelte sich um einen Baumstamm, der wie ein Torbogen gewachsen war und mit drei starken Ästen der Krone ebenfalls den Boden berührte. Der Stammdurchmesser an der Wurzel betrug ca. 40 cm und die Äste boten etwa 15 cm, wobei die Bogenhöhe vom Boden ca. 3,5 m betrug. Der Bogen trug eine lateinische Inschrift "Via ad Paradisum per Hortum", was soviel heißt wie "der Weg ins Paradies". Der waagerechte Ast wurde mit den 4 Zeichen der Elemente versehen und der dicke Stammbereich noch mit einem Rosenzweig geschmückt. Die Schwierigkeit der Arbeit bestand darin, dass zu der Zeit kühles, regnerisches Wetter herrschte und der Stamm sich so vollgesogen hatte, dass mir beim Schlagen der Eisen teilweise das Wasser ins Gesicht spritzte. Als das Wetter zu schlecht wurde mit Dauerregen, wurde das Gerüst mit einem großen Gartenschirm versehe

Eine neue Veröffentlichung einer alten Drechselarbeit, die sehr beliebt war für die Bereicherung einer Hausbar. Die rustikale Gestaltung mit original Rinderhörnern verleitete zu dem Namen "Wikingerschenke". Gefertigt aus beliebigen Hölzern, damit es der betreffenden Einrichtung angepasst war, trägt das Produkt 9 Hörner. Diese waren auf eine gleichmäßige Höhe über der Steckbasis abgestimmt, wobei trotz gleichmäßiger Länge, bedingt durch das unterschiedliche Wachstum verschiedene Volumen vorhanden sind. Die Hörner sind ausgekocht, antibakteriell gebeizt und zum Schluss innen und außen alkoholfest behandelt. Preise immer nur auf Anfrage, da die verschiedenen Hölzer auch verschiedene Preise bedingen. Auf jeden Fall ein gutes "Prosit", "Skol" oder wie auch immer.

Auch wenn immer wieder neue Arbeiten ausgeführt werden, können diese Darstellungen doch nur einen kleinen Querschnitt meiner Arbeiten wiedergeben, da ich im Allgemeinen nur nach Kundenauftrag arbeite. Der tatsächliche Umfang meiner Arbeiten füllt mit seinen Bildern fast 4 große Leitz-Ordner. Für besondere Wünsche stehe ich daher jederzeit auch zur Beratung zur Verfügung.

Der nächste Advent kommt bestimmt. Und wie sieht es dann mit dem Schmuck aus, mit der Vorbereitung auf die Weihnachtszeit? In unserer Familie wurde früher dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ein besonderes Zeichen war immer der Adventskranz, der entweder unter der Decke hing oder in verschiedenen Formen auf dem Tisch stehen konnte.

Dieser Ständer mit einem geschmückten Kranz ist auch heute Inhalt meiner Vorbereitung, während bei vielen jüngeren Leuten ein moderner Goldkranz mit nur einer Kerze in der Mitte steht. Und wird diese Kerze auch immer angezündet?
Da mein alter Ständer nach der Abbildung 2 an "Altersschwäche" verabschiedet werden musste, habe ich sowohl unseren alten, nostalgischen Ständer, bei dem der Kranz an roten oder goldenen Bändern hängt und die zuletzt verwendete Ausführung nachgebaut, die ich nun wahlweise verwenden kann. Ausgelegt für einen Kranzdurchmesser von 40 cm und für Stumpenkerzen von 40 mm Durchmesser, kann ich diese Ständer auch an interessierte Kunden liefern. Der hier gezeigte Kranz ist zur Demonstration aus einer Kunstgirlande gefertigt.


Es gibt wieder einiges Neues zu zeigen. Habe in der vergangenen Adventszeit bei Bekannten, deren Frau im Erzgebirge gebürtig ist, eine Weihnachtspyramide in einer Form gesehen, wie sie früher gebaut wurde. Diese relativ einfache Form hat mir so gut gefallen, dass ich sie mit einigen Veränderungen nachgebaut habe. Veränderungen dahingehend, dass die Antriebsflügel auf Rechts- und Linkslauf eingestellt werden können, da sie mit konischen Zapfen in die Mittelkrone eingesetzt sind. Darüber hinaus ist sie mit Teelichtern ausgestattet, womit eine gleichmäßige Entfernung des Wärmestromes gegeben ist und Verbrennungen der Flügel so gut wie ausgeschlossen erscheinen. Das gezeigte Muster ist mit Krippenfiguren von 12 cm Größe besetzt, kann aber auch ohne Besatz geliefert werden, so dass jeder Kunde die Dekoration nach eigenem Ermessen gestalten kann. Die Höhe beträgt 40 cm, der Durchmesser des Tellers 18 cm.


Und eine weitere neue Arbeit. Ich bekam Einzelteile eines alten Spinnrades zur Verfügung, völlig demoliert, viele fehlende oder zerstörte Teile, wie ich es aber früher noch nie gesehen hatte. Ausführung mit zwei Spindeln, die sowohl gleichzeitig laufen oder durch abhängen einer Antriebsschnur auch einzeln betrieben werden können. An dem ganzen Aufbau gibt es weder Schrauben noch Leimverbindungen, denn alle Teile sind mit Holzdübeln verbunden und die großen Lagerzapfen sind mit Spreizkeilen in den Bohrungen befestigt. Die Spindeln liegen im vorderen Bereich in gefetteten Lederlagern. Nachdem die Spindelachsen entrostet und damit wieder gangbar gemacht waren, konnte der Aufbau beginnen. Vom Rad gab es noch eine einzige Speiche die formenmäßig intakt war und als Muster dienen konnte. Danach wurden alle Speichen neu gefertigt wie auch der rückwärtige Fuß, ein komplettes Spindellager, der Zopfhalter  und einige kleine Teile. Ausgeschlagene Lager wurden ausgefüttert, die Fadenführer der Flyer teilweise ersetzt, (da die Flyer selbst durch Rost der alten Teile und durch Alter geplatzt sind), so dass wenigstens optisch der alte Zustand erhalten ist. Teilweise defekte Lederverbindungen wurden allerdings verdeckt durch Holzverbindungen ersetzt, damit wieder eine entsprechende Stabilität erreicht wurde. Recherchen im Internet lassen darauf schließen, dass diese Form eines Spinnrades um 1900 oder sogar früher entstanden ist. Auf jeden Fall hat die Restauration sehr viel Spaß gemacht und wurde als echte Herausforderung betrachtet.


Und ein neuer Arbeitsbereich interessierte mich. Intarsien Arbeiten hatten mich schon früher fasziniert, so dass ich mich selbst daran versuchen wollte. Ich wählte mir ein Motiv, dass nicht gerade einfach war, aber mir andererseits die Genugtuung verschaffen konnte, ob ich mich an weitere Arbeiten heranwagen konnte. Mein Familienwappen ist auf diese Art entstanden. In der oberen Hälfte des Motivs, mit der ich angefangen hatte, habe ich einiges Lehrgeld bezahlt. Manche Teile habe ich drei- ja sogar viermal gefertigt, weil mir die kleinen Furnierteile mehrfach gebrochen waren. Manche Hölzer sind eben sehr empfindlich. Ich fand dann aber im Laufe der Zeit eine Methode, die Brüche zu vermeiden und so ging auch mit einem Mal das Einpassen in das Grundfurnier besser. Das Endergebnis ist nun im Bild zu sehen.

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